Machbarkeitsstudie

Wir haben die Machbarkeitsstudie gründlich geprüft und stellen schwerwiegende Fehler und Ungereimtheiten fest. Ob übertriebene Verkehrsentwicklungsprognosen, gravierende Fehler bei den Windgeschwindigkeiten oder Zahlentricksereien mit der Auslastung verschiedener Beförderungssysteme: An vielen Stellen wird getäuscht und geschönt, um die Seilbahn in einem besseren Licht erscheinen zu lassen.  Unsere ausführliche Analyse können Sie hier herunterladen. Wenn Sie es genau wissen wollen: Laden Sie hier die Machbarkeitsstudie herunter und vergleichen Sie die in unserer Dokumentation aufgeführten Fehler und Ungereimtheiten Seite für Seite. Sie werden es kaum glauben!

Anhang 2 der Machbarkeitsstudie: Die Trasse

Hier finden Sie die Trasse der geplanten Seilbahn. Unter anderem enthält die Abbildung den folgenden Ausschnitt: Die pinkfarbenen Kreise mit Kreuz sind die Seilbahnstützen mit Höhenangabe in Metern, die blauen Linien stellen die Nordtrasse dar, die roten Linien die Südtrasse. Bahnhöfe sind als rote Flächen gekennzeichnet. Allerdings sind die Bahnhöfe viel kürzer gezeichnet als sie in Wirklichkeit sind. Ein Zwischenbahnhof wie hier im Bild muss bei den vorgegebenen Geschwindigkeiten der Seilbahn ca. 50 m lang sein, eingezeichnet sind massstäblich ca. 30 m. Die hier dargestellte Seilbahnstation Hindenburgplatz müsste also weit in den Sandkasten und auf der anderen Seite etwa 10 m weiter in das Landschaftsschutzgebiet hineinragen.

Anhang 3 der Machbarkeitsstudie: Streckenabschnitte und Kostenrahmen

Dieser Anhang enthält eine detaillierte Beschreibung der Seilbahn inkl. Bilder und Trassenverläufe sowie Kostenschätzungen. So ist hier u. a. die genaue Position der Seilbahnstation am Uniklinikum südwestlich des Eltern-Kind-Zentrum beschrieben.

Anhang 4 der Machbarkeitsstudie: Wirtschaftlichkeitsbetrachtung (Firma Intraplan Consult GmbH)

Die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung umfasst u. a. die Berechnung der Fahrgelderlöse der Seilbahn, der Seilbahn-bedingten Veränderung der Fahrgelderlöse für andere öffentliche Verkehrsmittel, sowie die Berücksichtigung der Betriebskosten und nvestitionskosten der Seilbahn. Die Kostenermittlung erfolgt auf eine oberflächliche und vollkommenundruchsichtige Weise. Es fehlen transparente und nachvollziehbare Herleitungen der Kosten und Erlöse. 

Anhang 5 der Machbarkeitsstudie: Streckenprofile der Nordtrasse

Hier werden Trassenprofile in scheinbarer Planungstiefe, allerdings mit erheblichen Widersprüchen zu Anhang 2, präsentiert:

Betrachtet man z. B. das erste Bild (2  Venusberg – Bundesviertel)  so liegt die Station Hindenburgplatz am Boden, obwohl sie in der Luft in 15 m Höhe geplant ist. Die Stütze an der Erich-Kästner-Schule, die laut Angang 2 unmittelbar hinter dem Gebäude geplant ist, wurde hier weit hinter der Schule im Grünland angesiedelt. Die Station UN-Campus (laut Anhang 2 über den DB-Bahnschienen in der Luft) wurde ebenerdig eingezeichnet. Das ist nicht möglich, da dort die Bahnlinie kreuzt. Diese Zeichnungen sind realitätsfern, wenig nachvollziehbar und nicht nutzbringend. Immerhin ist zu erkennen, dass am stark rutschgefährdeten Venusberghang, 40 m hohe Stützen geplant sind. Das wird eine teure und riskante Baustelle werden.

Hier ein Ausschnitt:

Anhang 6 der Machbarkeitsstudie: Umlegung der ÖPNV-Nachfrage

Hier werden Fahrten des ÖPNV dargestellt: Verkehrsanalyse von Intraplan Consult GmbH.

Leider werden die Zahlen nur präsentiert und nicht begründet. 

Hier erfahren Sie mehr über die Rolle der Intraplan Consult GmbH unter den Gutachtern.